Von verstreutem Wissen zu einem geteilten Zielbild: Wie ein Klinikverbund den Weg zu einem konzernweiten Wissensmanagement mit klaren Governance-Prinzipien und einem funktionierenden Dashboard-Prototyp gestaltet hat.

Ausgangslage

Ein Klinikverbund stand vor einem Problem, das viele wachsende Organisationen kennen. Wissen lag verstreut über viele Bereiche, von Medizin und Pflege über Qualitätsmanagement bis zu Verwaltung und Personal. Dokumente existierten in mehreren Versionen, Ablagen waren uneinheitlich, und die Suche nach der richtigen Vorlage kostete täglich Zeit. Das belastete vor allem den Führungs- und Verwaltungsalltag und machte einheitliche Standards schwer durchsetzbar.

Vorgehen

Wir haben den Weg zu einem konzernweiten Wissensmanagement in drei Stufen gestaltet:

  • Den Ist-Zustand in bereichsübergreifenden Workshops erhoben und die größten Engstellen nach Nutzen und Umsetzbarkeit priorisiert.
  • Ein Zielbild mit klaren Governance-Prinzipien, einer einheitlichen Systematik und einer nachvollziehbaren Navigationslogik entwickelt.
  • Gemeinsam mit dem Kunden einen Prototyp eines Wissens-Dashboards gebaut, das Aufgaben, Prozesse, Vorlagen und Verantwortlichkeiten an einer Stelle bündelt, dazu ein Katalog aus schnellen Verbesserungen und strukturwirksamen Maßnahmen sowie eine Roadmap vom Pilot bis zur Skalierung.
Workshop zur Erhebung des Ist-Zustands im Klinikverbund
Im Workshop entsteht das Zielbild für die neue Wissenssystematik.

Prozesse und Zuständigkeiten sind auffindbar, Engstellen werden sichtbar und lassen sich gezielt angehen.

Ergebnis

Heute verfügt der Verbund über ein gemeinsam getragenes Zielbild und einen funktionierenden Prototyp als Nachweis. Prozesse und Zuständigkeiten sind auffindbar, Engstellen werden sichtbar und lassen sich gezielt angehen. Damit ist die Grundlage gelegt, Durchlaufzeiten zu senken und einen verlässlichen Wissens-Hub planvoll aufzubauen.

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